William Tell Chapter Switzerland

C.O.R.E. 2021

Der Chapter Officer Ride Out Event wurde dieses Jahr vom Lugano Chapter organisiert

Sternfahrt 2021

Bereits um 07:30 begrüsste Andy die Teilnehmer des WTC zur diesjährigen Sternfahrt.

Memorial Ride Fredi

Memorial Ride Fredi Ich sitze völlig in Gedanken versunken vor meinem Bildschirm. Meine Finger schweben, streifen etwas orientierungslos über die PC-Tastatur, dabei im seitlichen Blickwinkel die Stiftskirche Beromünster. Und jetzt, etwas nach 17.30 Uhr, beginnen die Kirchenglocken zu läuten. Üblicherweise wollen sie die EinwohnerInnen auf den bald beginnenden Gottesdienst aufmerksam machen. Gleichzeitig erklingen neben mir vom Natel immer wieder WhatsApp-Signale. Nachrichten, in denen die SchreiberInnen von einem wunderbaren Tag mit tollem Teamspirit und ganz besonders, einmal mehr Dir Andi für Deine perfekte Organisation und für die einzigartige Tourgestaltung sich bedanken. Ich blicke weiter zur Stiftskirche – und – ich fühle Fredi – wie sicher auch viele Members während der heutigen Tour – mir ganz nahe. Wie treffend ist auch der eine Satz der Todesanzeige von Fredi «Eine Träne der Liebe, aus unseren Herzen wirst du nicht gehen».  Fredi und Silvia Weber-Studer waren feste Stützen seit der Gründung der William Tell Chapter. Am 2. Oktober 2020 verstarb Fredi im Alter von erst 55 Jahren. Heute – am 14. August 2021 – 2 Tage vor seinem Geburtstag – ist die Memorial Ride für Fredi. Kurz vor 10 Uhr begrüsste unser Director und RC Andi in Hünenberg 51 Fahrerinnen und Fahrer vom WTC. Es war leicht zu erkennen, über die hohe Anzahl freute sich Andi. Eine besondere Freude bereitete Andi die Anwesenheit und für das anschliessende Mitfahren von Silvia – und über Silvia’s Anwesenheit war auch die ganze WTC-Familie froh, auch erleichtert. Es ist einfach doch so oft – bei vielen Gedenkanlässen sind die Zurückgebliebenen die Stütze vieler Mitmenschen. Ungeklärt ist die Frage der heutigen Wetterbedingungen – hat da etwa Fredi seine Finger im Spiel – hat er etwa mit Petrus ein Abkommen getroffen? Bei herrlichstem Sommerwetter fuhren wir im Konvoi der Riviera entlang in die Republik Gersau, weiter nach Brunnen, Schwyz und dann bergwärts nach Rothenthurm. Für viele unbekannt, bog Andi vor dem eigentlichen Rothenthurmer Moor links ab und weiter ging es entlang der naturgeschützten Moorebene. Die Moorlandschaft, über das seinerzeit (anfangs 1980) heftigst gestritten wurde – als Bundesrat Chevallaz das Hochmoor zum Waffenplatz machen wollte. Die heutige Stimmung, diese Natur und der Sound von 51 Harley’s liess uns aber diese alte Geschichte nicht mehr in Erinnerung rufen. Gut möglich und wir hofften es auch, dass uns Fredi in seiner so geliebten Gegend mit göttlichem Blick begleitet. Und wenn er es tat, dann empfand er bestimmt pure Freude über die 51 Fahrerinnen und Fahrer und feierte dies mit seinen Brüdern und Schwestern in seiner Seligkeit.  Als nächstes Ziel war das Rest. Berghof in Bennau – ein Lieblingsrestaurant von Fredi und Silvia. Ein Parade-Parkplatz war kurz zuvor zu erkennen – immer eine Erleichterung für viele Harley-FahrerInnen. Der grosszügige Parkplatz war das Eine, aber dann der Willkommgruss und Empfang von Mary – es tat einfach so gut. Mary, die immer wieder eine immense Verbundenheit mit viel Engagement dem WTC gegenüber mit Herzlichkeit lebt. Mary – Dir einmal für all das, was Du für uns tust, vielen lieben Dank. Ja, mit dem Blick zum Stift und den Gedanken an Mary – manchmal kommt mir Mary einfach vor wie die Mutter Teresa für den WTC. Jetzt knurrt es – im Berghof wurde uns ein feines Essen serviert, verbunden mit hoher Gastfreundschaft und speditivem Service. Einen Dank auch an die Grosszügigkeit der Chapter-Kasse. Und dann – dann erlebten wir eine Fahrt mit Andi, die seinesgleichen sucht. Vorbei an der weltbekannten Skischanze, entlang des Sihlsees, ins Euthal und ab über die Ibergeregg. Ich fragte mich ja schon, wo ist heute der Level 2. Ja, jetzt kommt er, insbesondere mit den stark sonnenerwähnten Bitumenstreifen auf der Abfahrtstrasse. Entlang des Lauerzersees ging es auf direktem Weg zu unserem Stammlokal – ins Rest. Weisses Kreuz in Abtwil. Das Durstbedürfnis war bei allen angekommen und so genossen wir die Trinksame und einige von uns einen wunderschön angerichteten Glace-Coup. Dir Silvia, für Deine grosszügige Spende der Trinksame danken wir Dir ganz herzlich. Und bleib weiter bei uns – nicht wegen der nächsten Runde, nein, aber wir schätzen Dich sehr. Und zum Schluss nochmals – Dir Andi – ich finde die treffenden Worte nicht – aber Du hast uns heute einen wunderschönen Tag beschert und dafür danken wir Dir vom WTC und all Deinen Helfern herzlichst. Text:     AlfonsBilder:   Major Tom und Christian

Suworow – Napoleon – Bruder Klaus – Pestalozzi und der Knirisepp

Suworow – Napoleon – Bruder Klaus – Pestalozzi und der Knirisepp Es ist ein Phänomen von den Fahrerinnen und Fahrern vom WTC – die Pünktlichkeit wird nicht nur gross geschrieben – sie wird von allen einfach immer bravourös gelebt.Und so s ist ein Phänomen von den Fahrerinnen und Fahrern vom WTC – die Pünktlichkeit wird nicht nur gross geschrieben – sie wird von allen einfach immer bravourös gelebt.Und bogen die über 20 Members und Prospects pünktlich um 9 Uhr in Hünenberg Richtung Autobahn bis nach Horw und dann entlang des übervollen Alpnachersees nach Sarnen. Wir wussten es – jetzt geht es auf den Landenberg. Hier fand 1998 die letzte Landsgemeinde des Kantons Obwalden statt. Der Platz wurde zusehends zu eng. Zeigte hier das Frauenstimmrecht seine Wirkung? Lassen wir es. Auf dem Programm stand auch, dass unser RC Ruedi hier auf dem Landenberg, wie dann später auf dem Ächerlipass, für uns «Mitfahrenden» zwei «Geschichtsstunde» hält. Und zu Beginn hörten wir, dass seine Geschichten nicht mit der Bundesverfassung von 1848 beginnt – nein, sie begannen schon 1200 – 1300 n.Ch.. Doch seine Erzählungen vom Landenberg – wie auch seine Erzählungen auf dem Ächerlipass – sie waren ganz einfach perfekt – immer auch dargestellt mit von zu Hause mitgebrachten sehr gut verständlichen Plakaten. Und es waren nicht einfach «Gschichtli», seine Erzählungen stimmten, das können heute der NW- und der OW-Mitfahrende nur bestätigen. Ruedi hat sich als ein gewiefter Historiker mit einem genialem Didakt präsentiert – ein echtes Erlebnis – auch für nicht so Geschichtsinteressierte. Zu diesen beiden Geschichtslektionen gehört Ruedi einen riesigen Dank. Lieber Ruedi, wir haben deine Lektionen mit grossem Interesse mitverfolgt und mit deiner empathischen Art fühlten wir uns manchmal schon bald um Jahrhunderte zurückversetzt. Doch – diese Lektionen blieben nicht das einzig Besondere. Der Besuch und Aufenthalt vom ehemaligen Wohnsitz vom Bruder Klaus und seiner Dorothea im Flüeli reihte sich wie ein roter Faden in die beiden Lektionen. Der Grossteil der Members und Prospects entschieden sich – auch auf Grund der wenigen (7) Minuten auf der Wegtafel – in den Flüeli-Ranft zu gehen. Doch der Aufstieg war dann doch etwas happiger. Und die ganze Tour? Ruedi musste auf Grund der vergangenen Unwettertage die Fahrt rund um den Lungerersee umplanen – zum vollen Verständnis der ganzen Gruppe. Auch entlang dem Sarnersee gab es eine kleine Routenänderung. Hätten wir aber nicht die Absperrungen gesehen, wäre die Routenänderung unbemerkt geblieben. Die perfekte Kaffeepause im Aiola in Sarnen genossen wir wie auch später das Mittagessen im Edith’s Alpenrösli in Giswil – mit Edith’s ganz persönlichem Charme. Auch diesmal war es für die übrigen Gäste nicht so selbstverständlich, dass eine Gruppe «Rokker» weiss, wie man sich benimmt. Umso grösser war dann die Zuschauermenge und der Applaus – die Gastwirtin Edith persönlich mittendrin – bei unserer Abfahrt vom Alpenrösli – und zwar aus Freude, dass wir dort waren und nicht aus Freude, dass wir gingen! Dann kam bald der Ächerlipass. Immer mit guter Vorschau von Ruedi fuhren wir beruhigt den Pass hinauf. Auf der Ebene mitten durch die Kuhweide. Wie waren wir auch froh, dass niemand von uns in so eine frische, braune, halbflüssige Lache fuhr. Das wäre ein Harleyleyleyleyley …… gewesen. Die Talfahrt über Wirzweli – vorbei an etlichen massiven Strassenbaustellen – forderte einige von uns schon heraus, mich auf jeden Fall. Doch – wir schafften es recht gut – alles haben ja die Übrigen nicht gesehen. Heil in Dallenwil angekommen, waren wir einfach erleichtert, zugleich aber tief gerührt über das heute Erlebte und Geschaffene. Der 18. Juli ist ein Tag, an den wir uns immer wieder gerne erinnern werden und somit auch an unseren RC Ruedi mit seiner charmanten Begleitung und Unterstützerin Uschi. Nun ging es mehr oder weniger direkt ins ACE-Kaffee in Rothenburg, besuchten dort natürlich den BIXE-Verkaufs- und Informationsstand und nicht unbestaunt blieben die immens vielen Harley’s, die im Rahmen der HARLEY DAVIDSON-MEET da waren. Eine verrückte, aber eine schöne Welt. Bericht: AlfonsBilder: Major Tom

Allgäu 2021

Allgäu 2021 Oh, wie toll ist es, alle diese Events durchführen zu können mit vielen begeisterten Harley Fahrerinnen und Fahrern. Mensch, was für ein Tag, der Donnerstag. Regen, Regen, Regen und kein Ende war in Sicht. Einige kamen an ihre Grenzen, konnten sich aber in der Gruppe immer irgendwie zusammenraufen und wieder motivieren dranzubleiben und weiterzufahren. Ein unglaublich starkes Gruppenerlebnis, welches wohl kaum vergessen wird. Ich kann nur darüber schreiben was mir von diesem wahnsinnigen Donnerstag berichtet wurde, da ich zu den 5 Nasen zählte, welche erst am Freitag nach Füssen fuhren. Es ist unmöglich hier alle Eindrücke zu beschreiben von diesen 4 Tagen. Es war einfach herrlich, die Gegend fantastisch, das Essen, Restaurant, Hotel und alles darüber hinaus einfach sensationell. Der Tourbeschrieb ist im Link übrigens nochmals angefügt, falls jemand zu einem späteren Zeitpunkt nochmals hinfahren möchte. Lasst Euch die Reise mit den tollen Bildern und dem genialen Film nochmals Revue passieren. Bilder: Major TomText: MaryFilm: Ingo Special Thanks:   Max, für die geniale TourorganisationFränk, great Roadcaptain obwohl noch 😜 kein RoadcaptainIngo, bester Oscar Filmemacher 2021