Einladung vom Swiss Alps Chapter
Ein unvergessliches Erlebnis im Emmental und im Berner Oberland.
Da das Restaurant Siehen in Siehen geschlossen war, trafen die meisten Leute vom SAC und WTC etwas nach 13 Uhr auf dem Parkplatz ein, wo wir von Peschä sehr herzlich begrüsst wurden. Er führte dann die Autokolonne zur ersten Überraschung, nämlich Richtung Alphornmacherei von der Familie Bachmann in Eggiwil.
Dort erwartete uns Walter Bachmann bereits bestens vorbereitet. Wir durften es uns in der Alphornmacherei bequem machen und wurden von Walter über die Geschichte und Entwicklung dieser Macherei informiert. Sein Grossvater, Ernst Schüpbach, hat 1925 bereits als Junge einen ersten Prototyp aus einem krummen Baumstamm entwickelt und anschliessend gleich für 2 Franken an einen Schulkollegen verkauft. Beim zweiten Verkauf ist der Preis dann auch schon um das 25-fache gestiegen, waren 2 Franken doch schon ein bisschen wenig Taschengeld. Das Alphorn wurde dann ständig weiterentwickelt, bis es die heutige Form erreicht hatte. Aber Ernst stellte nicht nur Alphörner, sondern auch Skier her, ein tüchtiger Mann.
Anschliessend an den spannenden Vortrag wurden wir von Bachmanns mit einem feinen Kaffee und Dessert mit Merengue, Rahm und bester Joghurtglacé bewirtet. Dabei gab es auch noch ein kleines Alphornkonzert live vor Ort. Da Bachmanns dank der vielen Holzabfälle auch noch Alphornwurst herstellen, durften wir diese probieren und natürlich auch kaufen.
Etwas später ging es weiter zur schönen Spiezer Bucht, wo wir im Hotel Seegarten Marina einchecken konnten. Kurz Zimmer beziehen und dann zum Apéro im Restaurant. Peschä und andere Chapterleute holten uns danach ab auf einen kurzen Spaziergang zur Roggli Schüür, wo uns von weitem schon wunderbare Dudelsackklänge begrüssten, was für ein sensationeller Empfang, mitten ins Herzen ging das.
Und dann konnte das Fest beginnen, denn das war es. Was wurde da gelacht, gegessen und getrunken. Wir hatten die Ehre, das (jetzt wirklich!!!) weltbeste Käsefondue von «Chäs Rösch» geniessen zu dürfen. Ruedi hat uns genaustens erklärt, wieso das Fondue derart lecker ist, nämlich weil er nur den besten, inneren Käse-Kern verwendet, alles, was zur Rinde hin dunkel wird, ist Abfall. Veronika konnte einem ein bisschen leidtun, rührte sie doch lange Zeit ganz allein den Käse in all den Caquelons, Partyservice ist ein harter Job. Dafür ging es uns allen umso besser und je länger, umso lustiger. Weisswein, Bier und kleine Schnäpschen flossen reichlich in die durstigen Kehlen.
Zur Feier des Tages wurden Geschenke ausgetauscht. Peschä schenkte Andy ein Fotoalbum mit Bildern vom 15 Jahre SAC Jubiläum und Andy übergab Peschä eine schön gelaserte Holzplatte als Dank und Erinnerung an den tollen Fondueplausch mit dem SAC und WTC (man kann damit auch auf die Köpfe hauen, aber Peschä konnte sich rechtzeitig bremsen ein Glück 😉
So ging ein wundervoller Tag leider viel zu schnell zu Ende, vielen herzlichen Dank dem SAC für die tolle Einladung und Organisation und auch allen fleissigen Helfenden und Bäckerinnen, das Dessertbuffet war ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus, sehr lecker.
Bei einem gemütlichen Frühstück mit Seesicht am Sonntagmorgen, liessen wir diesen wunderschönen Anlass ausklingen.
























































