L.O.H. Ausflug an den Weihnachtsmarkt Domodossola IT 2025
Früh am Samstagmorgen trafen sich einige Frauen in Luzern, andere in Lenzburg, Bern, Thun oder Spiez. Die Luzernergruppe startete bereits nach 7 Uhr mit Baileys im, zum oder ohne Kaffee, bzw. dem wunderbaren Haselnuss-Schnäpsli von Josi (vielen Dank, lieber Josi!) Dementsprechend wurde es sehr schnell laut und lustig in den von Jasmin reservierten Zugabteilen. Dies könnte auch der Grund für einige Lücken im Gedächtnis der Autorin sein, man möge mir diese verzeihen.
Ohne die Reservationen von Jasmin wären wir grösstenteils stehend gereist, die Züge waren allesamt gut gefüllt mit Reisenden.
In Domodossola angekommen, begrüsste uns ein stahlbauer Himmel mit strahlender Sonne. Danke Nicole für den Sonnenbrillen-Tipp, wir konnten sie gut gebrauchen.
Als die Gruppe vollzählig war, es kamen auch 4 Frauen vom Swiss Alps Chapter, konnte es losgehen. Vor dem Bahnhof waren schon die ersten Samstagmarkt-Stände, durch welche wir zum Weihnachtsmarkt schlenderten. Ein schöner, italienischer Kaffee durfte natürlich nicht fehlen, zum Schock einiger hatte das kleine Café ein Stehklo, sehr gewöhnungsbedürftig. Auf vielen verschiedenen Plätzen konnte man Gestricktes, Gebasteltes oder Geschmiedetes bewundern und kaufen. Salami, Käse oder feine Panettone wurden zum Probieren angeboten. Es gab für jede alles, was das Herz begehrt.
Um 12 Uhr trafen nach und nach die verschiedenen Grüppchen zum Apéro draussen an der warmen Sonne beim Ristorante Vikingo ein. Es war herrlich, gemütlich miteinander über Gott und die Welt reden zu können. Das Mittagessen nahmen wir in einem heimeligen Raum im Untergeschoss des Vikingo ein. Feine Pizzen, Pasta oder Fornarine croccanti wurden geschmaust und mit Wein, Bier oder Wasser runtergespült. Ein Glück war das kleine Örtchen wieder wie gewohnt, dafür nur eines, was für längere Wartezeiten und Schlangen führte, war das Ristorante doch sehr gut besucht. Wirklich eine gute Adresse für feines Essen, nur etwas versteckt, herzlichen Dank an Jasmin für die Reservation.
Kurz vor 17 Uhr warteten wir auf dem Bahnhof von Domodossola auf den Zug nach Bern, welcher mit 10 Minuten Verspätung von Milano her angerollt kam. Das Perron war schwarz vor Leuten undl auch der Zug sah sehr voll aus, eine Zugbegleitung wusste zwar, wo etwas reserviert sein sollte für uns, es waren aber keine Reservationsplakate an den Fenstern, so quetschten wir uns auf einzelne freie Plätze, zuerst weit auseinander, mit der Zeit konnten wir wieder vermehrt zusammenrücken und farbige Schnäpschen hinter die Binde kippen. Gut war die Umsteigezeit in Bern so grosszügig, dass wir trotz Verspätung rechtzeitig ankamen, um den Zug nach Luzern noch zu erwischen, wo wir in unseren reservierten Abteilen weiterfeiern konnten.
Die Männer verbrachten unterdessen die Zeit im Bixe und warteten am Abend bei Rudolfs Weihnachtsmarkt in Luzern auf ihre heimkehrenden Frauen, welche dann mit Glühwein und Cigarren den Abend ausklingen liessen.
Herzlichen Dank nochmals Jasmin für die großartige Organisation und das Managen der Reise und danke allen, welche uns reichlich mit Schnäpschen versorgt haben.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug im 2026.










































































