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William Tell Chapter Switzerland

2 Rocker Ladies werden 60ig

Die offiziellen Chapter-Ausfahrten sind abgeschlossen. Die Maschinen dürfen sich also erst einmal ausruhen, die Lederkluft kann etwas gelockert werden und wir widmen uns wieder den wirklich wichtigen Dingen im Leben: den Apéros! 

Den Auftakt machten Cornelia und Petra mit ihrem lang ersehnten Geburtstagsapéro. Dieser musste aufgrund von Petras Unfall zwar etwas nach hinten verschoben werden, aber wie heisst es so schön: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Und das Warten hat sich mehr als gelohnt, denn so konnte Petra wieder mit dabei sein.

Wie immer trudelten die WTC-ler nach und nach im Corner ein. Einer nach dem anderen, bis das Museum langsam voll wurde. Und wer schon einmal einen WTC-Apéro erlebt hat, weiss: Wenn sich die ersten Leute versammeln, dauert es nicht lange, bis die Stimmung steigt und die Mägen anfangen zu knurren.

Ein erster Blick auf das bevorstehende Apéro-Buffet liess bereits erahnen, dass dies kein Samstag für eine Diät werden würde. Fleisch, Käse und allerlei Köstlichkeiten warteten auf uns. Da wurde der eine oder andere Blick schon etwas länger – schliesslich muss man sich mental auf solche Herausforderungen vorbereiten!

Andy führte uns wie gewohnt souverän durch den Corner und brachte uns auf den neuesten Stand. Von vergangenen Veranstaltungen gab es einiges zu berichten, und auch die kommenden Events warfen bereits ihre Schatten voraus.

Es wurde informiert, diskutiert, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt. Herrlich, wenn man sich an einem Samstag gemütlich zusammensetzen kann und weiss, dass weder eine Motorradtour noch irgendeine andere Verpflichtung auf einen wartet.

Und wer ganz genau zuhörte, wusste danach nicht nur, was alles gelaufen war, sondern auch, wo man demnächst wieder dabei sein sollte. Schliesslich will man ja nichts verpassen – besonders dann nicht, wenn irgendwo ein Apéro lockt!

Nach dem offiziellen Teil war es endlich so weit: Das Buffet wurde eröffnet!

Wunderschöne Fleisch- und Käseplatten, selbst gemachter Speckzopf, Schinkengipfeli, Kuchen und viele weitere Leckereien liessen keine Wünsche offen. Hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt! Wer da noch hungrig nach Hause ging, war entweder zu spät gekommen oder hatte sich freiwillig für eine Fastenkur entschieden.

Es wurde geschlemmt, geplaudert und angestossen. Die Zeit verging wie im Flug, und ehe man sich versah, war der Nachmittag schon weit fortgeschritten.

Erst spät verliessen wir das Museum. Natürlich nicht, ohne uns noch eine feine Zigarre zu gönnen. Ein würdiger Abschluss für einen gemütlichen Corner-Samstag – könnte man meinen …

Einige von uns verfügen bekanntlich über ein ausgesprochen gut trainiertes Sitzleder. Und so kam es, dass wir uns gegen 14.30 Uhr noch zu einem kurzen Abstecher zu Margrith, ins Weisse Kreuz, entschlossen.

«Kurz» ist dabei allerdings ein dehnbarer Begriff!

Nach der ersten Runde folgte die zweite. Eigentlich waren wir uns danach einig: So, jetzt wäre es langsam Zeit, sich auf den Heimweg zu machen.

Doch dann kam Ürsu ins Spiel.

Als dieser nämlich noch eine dritte Runde offerieren wollte, geschah das kleine Wunder: Sämtliche bereits aufbruchbereiten Gäste fanden plötzlich wieder zurück auf ihre Sitzplätze!

Die Müdigkeit war wie weggeblasen, die Heimreise wurde vertagt und die Motivation schoss nochmals durch die Decke. Wer braucht schon ein Fitnessprogramm, wenn man das Aufstehen und Wiederhinsetzen trainieren kann?

Ürsu hatte damit eindrücklich bewiesen, dass man eine Gruppe WTC-ler zwar zum Gehen bewegen kann – aber niemals, wenn noch eine Runde in Aussicht steht!

Zwei Rocker-Ladies feiern ihren 60. Geburtstag, und die ganze Gesellschaft feiert mit. Das zeigt einmal mehr: Das Alter ist nur eine Zahl. Entscheidend ist, wie viel Benzin noch im Tank ist – und wie gut die Versorgung mit Apéro, Zigarren und geselligen Runden funktioniert!

Zwischen 18 und 19 Uhr dürften dann wohl alle wieder zu Hause angekommen sein. Vermutlich satt, zufrieden und mit dem einen oder anderen Lächeln im Gesicht. Ob zu Hause noch ein Nachtessen auf dem Programm stand, ist nicht überliefert. Nach diesem kulinarischen Marathon wäre es jedenfalls eine mutige Entscheidung gewesen!

Ein gemütlicher Corner, gute Gespräche, ein reich gedecktes Buffet, feine Zigarren und spontane Verlängerungen bei Margrith – ganz ohne Stress und ohne weitere Pläne für diesen Abend…

Herzlichen Dank liebe Cornelia und liebe Petra!

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