«Das ultimative Harley Alpen Mekka der Schweiz»
Die Werbung für den «Andermatt Freedom Ride 2025» versprach grosses: «Ein unvergessliches Weekend unter Gleichgesinnten – von Zweirad-Begeisterten für Zweirad-Begeisterte». So fuhren wir in freudiger Erwartung auf zwei kurzweilige Tage nach Andermatt. Vom Radisson blu aus sah man bereits das Festgelände mit ein paar Ständen, wir waren gespannt, was uns geboten wird.
Kurz die Zimmer beziehen und ein erstes Bierchen beim Hotel zischen, danach machten wir uns gut gelaunt auf zum Eventgelände. Sechs Harley-Davidson Dealer waren vor Ort (Mönchaltorf, Graubünden, Aargau, Zürich, Zentralschweiz und Lugano). Wir trafen Beat, seinen Sohn und Janosch. Beim Soul Marks Tattoo konnte man spontan ein Tattoo machen oder die Haare beim Bullfrog Barber stutzen lassen. Wer sich nach den letztjährigen Lugano-Harleay-Days auf ausgedehntes Shoppen gefreut hat, blieb mit vollem Portemonnaie und leeren Händen zurück. Harley-Davidson bot auch Pässefahrten, Offroad-Touren, Biker-Games, Testfahrten mit der Harley-D. Pan America 1250, Workshops und Vorträge an, es roch also öfters nach verbranntem Gummi.
Que Rico verkaufte mexikanischen Food mit passender Musik. Daneben brannten abends in Feuerschalen wärmende Feuer, war es doch dank frischem Wind recht kalt, man hätte sich auch in einem Sprudelbad entspannen können.
Die Sportsbar schenkte draussen frisch gezapftes Bier und andere Getränke aus, auf einem Grill wurden Burger, Würste und saftige Spareribes gebraten. Drinnen wurden laut Werbung «Internationale DJs und fette Live-Musik» angekündigt. Der Abend startete mit dem Country-Rock der «Just for Fun»-Band, ein angenehmer Background für die Gäste draussen. Wer nach halb zwölf noch etwas trinken wollte, wurde bereits auf die Schliessung um 24Uhr vorgewarnt, wir schnappten uns also etwas ernüchtert noch ein Getränk, bereit, später die Bar im Hotel zu stürmen.
Im Hotel angekommen, war das Servicepersonal an der Bar bereits am Abrechnen, keine Chance auf etwas Kühles zu trinken. Ein Glück bietet das Hotel 24-Stunden-Service an. Also ab ins Zimmer und Getränke bestellen. Der Angestellte kam auf Zehenspitzen angeschlichen und gab uns das Gefühl, dass es nicht üblich sei, den «rund-um-die-Uhr-Service» in Anspruch zu nehmen. Davon liessen wir uns nicht abschrecken und gingen frohgelaunt in den Innenhof des Hotels, wo denn auch prompt Fenster geschlossen wurden. Das Frühstück am nächsten Morgen bot eine opulente Auswahl, welche wohl jedes Herz erfreute, nicht zu vergessen, dass man bis mittags um 12Uhr das Buffet geniessen durfte.
Danach war Sightseeing im hübschen Dörfchen Andermatt angesagt, wo man viele Leute von den anderen Chaptern traf. Zurück auf dem Eventgelände konnten wir die Samstaggruppe unseres Chapters herzlich begrüssen. Der Pool im Radisson musste natürlich auch noch besucht werden. Das angeblich 29 Grad warme Wasser fühlte sich recht kalt an, es machte aber trotzdem Spass auf dem Sprudelgitter dem Synchronschwimmen von Ürsu und Olli zuzuschauen und einige Schwimmzüge zu machen.
Der letzte Abend brach an, einige assen im Dorf, die andern warteten auf die fette Live-Musik. Die Rockband «Token» löste das Versprechen mit Coverrock von AC/DC bis ZZ Top total ein, es wurde eifrig getanzt und gelacht. Die Sportsbar-Chefin war an diesem Abend etwas gnädiger und schloss nicht gleich um Mitternacht. Beim Frühstück am Sonntagmorgen war man sich einig, dass es einige Optimierungsmöglichkeiten für den «Freedom Ride» 2027 gäbe, lassen wir uns überraschen.



























